Spezialchemie-Unternehmen im DACH-Raum
Lösung: Valenz AI On-Premise + DSGVO-konforme Wissensbasis
„Als erstes Unternehmen unserer Gruppe haben wir KI eingeführt — und das ohne einen einzigen Datenschutzvorfall. Valenz AI macht das möglich."
— Datenschutzbeauftragter, Spezialchemie-Unternehmen im DACH-Raum
Ausgangssituation
Die Spezialchemie-Unternehmen im DACH-Raum produziert Additive und Hilfsstoffe für die Kunststoff- und Gummiindustrie. Das Unternehmen ist ISO 9001 und REACH-zertifiziert und verarbeitet in seiner Produktion mehrere Substanzen, die unter besondere Sorgfaltspflichten fallen.
In diesem regulatorischen Umfeld war das Management gegenüber KI-Tools zunächst skeptisch — insbesondere nach medienwirksamen Berichten über versehentliche Datenlecks bei amerikanischen KI-Anbietern. Das Unternehmen hatte strikte interne Vorgaben: Kein Produktionswissen, keine Kundendaten und keine proprietären Rezepturinformationen durften auf externe Server übertragen werden.
Die Herausforderung
Gleichzeitig stand das Unternehmen vor einem akuten Wissenstransfer-Problem: Von den elf erfahrensten Produktionsspezialisten sollten in den nächsten drei Jahren sieben in Rente gehen. Deren akkumuliertes Wissen über Substanzverhalten, Prozessparameter und Qualitätsbesonderheiten war nirgends systematisch dokumentiert.
Die HR-Abteilung schätzte, dass die Einarbeitung eines neuen Produktionsspezialisten zwischen 18 und 24 Monate dauerte — ein Zeitraum, der sich erheblich verkürzen ließe, wenn das Wissen der erfahrenen Kollegen strukturiert zugänglich wäre. Aber die Datenschutzbedenken blockierten jede Initiative, Cloud-basierte Wissensmanagementsysteme einzuführen.
Die Lösung
Nach einer ausführlichen Evaluationsphase — inklusive zweier Datenschutzaudits durch einen externen Berater — entschied sich das Unternehmen für eine On-Premise-Installation von Valenz AI auf eigenen Servern im eigenen Unternehmensrechenzentrum. Alle Daten verbleiben ausschließlich auf firmeneigener Hardware; keine Daten verlassen das Unternehmensnetzwerk.
In einem sechswöchigen Wissenserfassungsprojekt wurden die sieben langjährigen Spezialisten systematisch interviewt. Ihre Erkenntnisse wurden strukturiert in die Valenz-Wissensbasis eingetragen: Prozessparameter für 48 Produktionslinien, Qualitätsindikationen für 340 Substanzen, historische Fehlerprotokolle und Gegenmaßnahmen sowie Lieferantenspezifika für 62 Rohstoffquellen.
Ergebnisse nach sechs Monaten
Das Compliance-Ergebnis war eindeutig: Ein externes ISO-27001-Audit nach der Implementierung ergab keine Findings bezüglich des KI-Systems. Der Datenschutzbeauftragte konnte dem Betriebsrat und der Geschäftsführung nachweisen, dass alle Datenschutzanforderungen technisch und organisatorisch erfüllt sind.
Die Mitarbeiter-Adoption überraschte positiv: Obwohl im Vorfeld Skepsis gegenüber KI-Werkzeugen in der Belegschaft spürbar war, nutzten nach drei Monaten 87 Prozent der adressierten Zielgruppe das System aktiv — täglich oder mehrmals wöchentlich.
Der wichtigste Effekt war der Wissenstransfer: Neue Mitarbeiter in technischen Rollen, die mit Zugang zur Valenz-Wissensbasis eingearbeitet wurden, erreichten volle Produktivität in durchschnittlich fünf Monaten statt bisher 20 Monaten. Das Unternehmen hat seither zwei weitere Renteneintritts-Wissenstransfers planmäßig durchgeführt.
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